Musiktherapie

Musik wirkt ganzheitlich, beeinflusst das körperliche, emotionale, seelische und soziale Erleben.Musiktherapie

Musik wirkt nonverbal, kann dort Menschen erreichen, wo Worte nicht ankommen.

Musik ermöglicht unmittelbaren, kommunikativen Selbstausdruck.

Musiktherapeutische Arbeit bedeutet, Begegnung in und mit der konkreten Realität zu ermöglichen: Begegnung mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit der Umwelt.
Musikalische Aktivitäten sollen nicht zu musikalischer Meisterschaft führen. Sie sollen einen Prozess anregen, der auf größtmöglichen Kompetenzgewinn im körperlichen, geistigen und emotionalen Bereich ausgerichtet ist. Schwerpunkte in der Behandlung von autistischen Menschen sind:

  • Entwickeln von Körpergefühl durch Stimulation verschiedener Sinnesbereiche
  • Kontaktanbahnung und Kommunikation – auch non- und präverbal
  • Entwickeln und Gestalten von Beziehung auf der Basis von Geborgenheit und Akzeptanz
  • Motivation zu Eigenaktivität und schöpferischer Tätigkeit
  • Schaffung von geschützten Erlebnis- und Handlungsräumen
  • Entdecken eigener kreativer und kommunikativer Ausdrucksmöglichkeiten

In der musiktherapeutischen Praxis kommen in der Regel aktives Musizieren und rezeptives Musikhören zum Einsatz. Es wird das typische Orff-Instrumentarium eingesetzt, darüber hinaus spezielle Therapieinstrumente und multisensorisches Material.

Musiktherapie

Musiktherapie - Instrumente

 

Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistigen, körperlichen und Sinnesbehinderungen, mit Verhaltens-, Entwicklungs- und Kommunikationsstörungen, mit Autismus und autistischen Zügen.

Therapiesetting: Einzeltherapie, je nach Indikation mit oder ohne Eltern; regelmäßige Elterngespräche, Auswertungen.

Bei Interesse vereinbaren Sie bitte ein Beratungsgespräch mit Frau Jesche (Musikpädagogin, Musiktherapeutin der DMVS.e.V.).

Mehr Infos finden Sie auch hier.