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Musiktherapie mit autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Musik wirkt ganzheitlich, beeinflusst
das körperliche, emotionale, seelische und soziale Erleben.
Musik wirkt nonverbal, kann dort Menschen erreichen,
wo Worte nicht ankommen.
Musik ermöglicht unmittelbaren, kommunikativen Selbstausdruck.
Musiktherapeutische Arbeit bedeutet, Begegnung in und mit der konkreten
Realität zu ermöglichen: Begegnung mit sich selbst, mit anderen
Menschen und mit der Umwelt.
Musikalische Aktivitäten sollen nicht zu musikalischer Meisterschaft
führen. Sie sollen einen Prozess anregen, der auf größtmöglichen
Kompetenzgewinn im körperlichen, geistigen und emotionalen
Bereich ausgerichtet ist. Schwerpunkte in der Behandlung von autistischen
Menschen sind:
- Entwickeln von Körpergefühl durch Stimulation verschiedener Sinnesbereiche
- Kontaktanbahnung und Kommunikation - auch non-
und präverbal
- Entwickeln und Gestalten von Beziehung auf der
Basis von Geborgenheit und Akzeptanz
- Motivation zu Eigenaktivität und schöpferischer
Tätigkeit
- Schaffung von geschützten Erlebnis- und Handlungsräumen
- Entdecken eigener kreativer und kommunikativer
Ausdrucksmöglichkeiten
In der musiktherapeutischen Praxis kommen in
der Regel aktives Musizieren und rezeptives Musikhören zum Einsatz.
Es wird das typische Orff-Instrumentarium eingesetzt, darüber hinaus
spezielle Therapieinstrumente und multisensorisches Material.
Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene
mit geistigen, körperlichen und Sinnesbehinderungen, mit Verhaltens-,
Entwicklungs- und Kommunikationsstörungen, mit Autismus und autistischen
Zügen.
Therapiesetting: Einzeltherapie, je nach Indikation mit oder
ohne Eltern; regelmäßige Elterngespräche, Auswertungen.
Bei Interesse vereinbaren Sie bitte ein Beratungsgespräch.
Kontakt: |
Gabriele Jesche, Musikpädagogin, Musiktherapeutin der DMVS.e.V. |
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Tel. 0341-30 69 09 32 |
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